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BOGOTA

27.05 - 01.06.2023

Willkommen in Kolumbien! Nach einem angenehmen Flug von Mexico nach Kolumbien, Bogota sind wir am späten Abend angekommen und danach schnellstmöglich in unser Apartment gefahren. Die ersten zwei Tage in Bogota haben wir jedoch nicht viel mitbekommen, uns hat auf einmal die Schlafkrankheit überfallen und somit haben wir fast zwei Tage durchgeschlafen. :)


Aber äh wieso eigentlich Kolumbien und wo ist Ferdinand? Wer die Panamericana fahren möchte, muss sich irgendwann nochmal mit der Verschiffung auseinandersetzen. Da aufgrund von dem Darien Gap keine Möglichkeit besteht von Panama nach Kolumbien über den Landweg zu fahren. Das heisst spätestens in Panama muss der Camper wieder aufs Schiff nach Kolumbien (Dauer ca. 1 Tag). Lustigerweise kosten die Verschiffung von Mexico gleich viel, obwohl die Dauer ca. 4 Wochen beträgt. Also überlegten wir uns, ob wir wirklich noch nach Südamerika verschiffen wollen, oder haben wir vielleicht sogar schon genug vom Reisen im Van und wollen wieder zurück? Wir haben jedoch ein "Land" was sehr weit oben auf unserer Bucketliste steht und das ist Patagonien. Was uns sehr in Zentralamerika gefehlt hat sind die Mountainbike-Möglichkeiten, es gibt zum Glück vereinzelt immer mal wieder Spots, aber so wirklich hat dies unser Mountainbike-Herz nicht höher schlagen lassen. Und dann kommt noch diese Hitze dazu, die macht uns auch ziemlich fertig. Zudem ist uns bewusst geworden, dass wir nicht gerne jeden Tag stundenlang Autofahren wollen und die Strecke bis nach Patagonien noch seeeeehr weit ist. So haben ein Abwegen von Für und Wider ergeben, dass wir unseren Ferdinand von Mexico, Veracruz nach Zarate (Buenos Aires) Argentinien verschiffen. Da dies ca. 4-5 Wochen dauert, werden wir in dieser Zeit Kolumbien entdecken. Diesmal wieder Back to the Roots als Backpacker und ohne Camper.


Nach dem wir wieder zu Kräften gekommen sind, haben wir uns auf Entdeckungstour in Bogotá gemacht. Die Stadt hat ca. 8 Millionen Einwohner und ist die Hauptstadt von Kolumbien. Sie bietet eine enorme Vielfalt an Aktivtäten und Kulinarik. Von unserem Apartment im 13. Stock hatten wir eine grandiose Aussicht über die Stadt. In unserem Viertel (siehe Maps) gab es unglaublich viele leckere italienische Restaurants, deswegen gab es für uns zunächst mal von Pizza zu Trüffelpasta viele Leckereien. Man hätten fast glauben können, dass wir in Italien sind, denn es war super lecker. Wir spazierten durch unsere Nachbarsviertel und entdeckten viele süsse Cafés und Restaurants.

Aber natürlich wollten wir auch die kolumbianische Küche etwas näher kennenlernen, so buchten wir uns eine Food Tour durch Bogota. Es hat sehr viel Spass gemacht, die unterschiedlichsten Gerichte zu probieren und ein bisschen Hintergrundinformationen zu erhalten.

Neben der Kulinarik ist ein weiteres Highlight der Berg Monserrate. Es gibt einen direkt Weg über unendlich viele Stufen zur Aussichtsplattform (oder per Seilbahn) von dort hat man einen sensationellen Ausblick über Bogota. Bei dem Aufstieg merken wir auch wieder die Höhe, denn Bogotá liegt auf 2640 m und unser Ziel ist auf 3152 m. Es lohnt sich jedoch alle mal, da die Aussicht spektakulär ist, mit den Anden im Hintergrund der Stadt. Fun Fact: Genau auf diesem Weg gibt es einmal im Jahr auch ein sehr bekanntes RedBull Downhillrennen (Monserrate Cerro Abajo).Ein weiteres must visit ist das kostenlose Museum Botero, welches grösstenteils die Privatsammlung und Kunstwerke des Künstlers Fernando Botero ausstellt. Der kolumbianische Künstler ist weltberühmt für seinen Stil den menschlichen Körper wie auch alle anderen Formen in überzeichneten Proportionen abzubilden. Das Museum hat uns unglaublich gut gefallen.

Uns gefällt es immer unglaublich gut für ein paar Tage in der Stadt zu sein, jedoch freuen wir uns auch sehr, wenn es dann wieder in die Natur geht. Nach langem hin und her haben wir uns entschieden von Bogotá nach Santa Marta an die Karibikküste zu fliegen.


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